Ein Unternehmen der Kirche.

Bernadette Soubirous

16. April

Die heilige Bernadette (ahdt.-franz. »stark wie ein Bär«) Soubirous wurde 1844 als Müllerstochter in Lourdes geboren. Vom 11. Februar  bis zum 16. Juli  1858 hatte Bernadette in der nur wenige Meter von ihrem Elternhaus entfernten Grotte Massabielle 18 Erscheinungen der Gottesmutter Maria, die sie zum Bau einer Kirche an der Grotte und zur Abhaltung von Prozessionen zu diesem Ort aufforderte. Die »Dame«, wie Bernadette sie nannte, forderte sie auch zum Trinken aus der Grotte auf. Da kein Wasser zu sehen war, kratzte Bernadette etwas Erde weg, und plötzlich entsprang dieser Stelle klares Wasser, dessen Heilkraft ihr von Maria offenbart wurde. Ein erblindeter Mann fand sein Augenlicht wieder, und die Nachricht von der Heilkraft des Wassers verbreitete sich rasch. Schon 1862 bestätigte die katholische Kirche die Echtheit der Visionen; Lourdes entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte, an dem zahlreiche Wunderheilungen bezeugt sind. Doch Bernadette hatte mit viel Misstrauen und Anfeindungen zu leben. Deshalb verließ sie 1866 ihre Heimat und schloss sich den Barmherzigen Schwestern in Neverssur-Loire an. Auch hier wurde sie immer wieder gedemütigt und erniedrigt. Sie starb am 16. April 1879 in Nevers. Ihr Leib, aufgebahrt im Glasschrein des Klosters in Nevers, blieb unverwest.

Attribute:

Die heilige Bernadette wird als Nonne oder Bauernmädchen dargestellt, vor der Lourdesgrotte kniend mit Rosenkranz.