Ein Unternehmen der Kirche.

Konrad von Parzham

21. April

Der heilige Konrad (ahdt. »kühner Ratgeber«) von Parzham (eigentlich Johannes Birndörfer) wurde 1818 in Parzham in Niederbayern als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Von klein auf war er sehr fromm. Als Jungbauer sollte er auf den Wunsch seiner Geschwister hin den großen Hof übernehmen, er aber wollte in ein Kloster eintreten, allerdings wurde er immer wieder abgelehnt und musste seinen Wunsch, Priester zu werden, aufgeben. Erst im Alter von 30 Jahren fand er Aufnahme im Kapuzinerkloster Altötting. Einundvierzig Jahre lang versah er hier den bescheidenen Dienst als Pförtner. In Liebe und Hilfsbereitschaft sorgte er sich um die Wallfahrer, und auch die Kinder aus den armen Altöttinger Familien, die bettelnd an die Pforte kamen, gingen nicht leer aus. Trotz seines 18 Stunden-Tages blieben Gebet und Kommunionempfang sein Lebensmittelpunkt. Stunden- und nächtelang betete er, jede freie Minute nutzend. Täglich empfing er die heilige Kommunion. Konrad starb am 21. April 1894 in Altötting. Sein Grab in der Klosterkirche, 1953 umbenannt in Bruder-Konrad-Kirche, wird hochverehrt.

Attribute:

Der heilige Konrad wird als Pförtner im Kapuzinerhabit, Brot austeilend, dargestellt.

Er ist Patron der katholischen Burschenvereine, des seraphischen Liebeswerks und in allen Nöten.