Ein Unternehmen der Kirche.

Magdalena Gabriela Gräfin von Canossa

10. April

Die heilige Magdalena (hebräisch »aus Magdala stammend«) Gabriela (hebräisch »starker Gott«) Gräfin von Canossa wurde 1774 in Verona geboren. Schon als Kind verlor sie ihre Eltern und lebte dann einige Jahre als Karmelitin. Bald jedoch widmete sie sich der Sorge um verwahrloste Kinder ihrer Heimatstadt. 1808 richtete sie im Stadtviertel San Zeno ein Haus mit Schule ein, in dem alleinstehende Kinder Aufnahme fanden und unterrichtet wurden. Aus dieser Einrichtung ging die Kongregation der »Töchter der Göttlichen Liebe« (Canossianerinnen) hervor. Kaiser Franz I. von Österreich unterstützte ihre Arbeit und übergab ihr einige alte Klöster. 1828 bestätigte Papst Leo XII. die Gemeinschaft. Hochverehrt starb Magdalena Gabriela am 10. April 1835 in ihrer Heimatstadt Verona, 1988 wurde sie heilig gesprochen.