Ein Unternehmen der Kirche.

Papst Julius I.

12. April

Der heilige Julius (lateinisch »aus dem Geschlecht der Julier«) wurde Ende des dritten oder Anfang des vierten Jahrhunderts in Rom geboren. 337 wählte ihn das Volk zu seinem Bischof und damit zum neuen Papst. In seine Amtszeit fiel ein entscheidender Teil der Auseinandersetzung der noch jungen Kirche mit der Irrlehre des Arius. Die Leistung des Julius in dieser Auseinandersetzung bestand weniger in großen theologischen Schriften, sondern in klugem, sachlichem und vor allem entschiedenem Handeln. Er unterstützte Athanasius von Alexandrien, der in erster Linie den harten Kampf ausfocht, und gewährte ihm in Rom Asyl. 340 wurde bei der Synode von Rom seine Position bestätigt. In der Synode von Sardica im Jahre 342 wurde auf Initiative von Julius der Beschluss gefasst, dass das Absetzungsurteil einer Regionalsynode vom Bischof von Rom verworfen werden könne. Dadurch stärkte er die zentrale Macht Roms. Er erbaute die Kirche »Zu den zwölf Aposteln« und hob durch seine Güte, Milde und Charakterfestigkeit das Ansehen des Papsttums. Papst Julius I. starb am 12. April 352 in Rom und wurde von den Römern schon bald als Heiliger verehrt.

Attribute:

Der heilige Julius wird in päpstlicher Kleidung mit Pallium und Buch dargestellt.

Er ist Patron der Latrinenreiniger.