Ein Unternehmen der Kirche.

Papst Pius V.

30. April

Papst Pius V., vorher Michael Ghislieri, geboren am 17. Januar 1504 in Bosco bei Alessandria, ab 1518 Dominikaner, erhielt 1628 die Priesterweihe und bekleidete mehrere höhere Ordensämter. 1556 wurde er Bischof von Sutri und Nepi, im Jahr 1557 Kardinal und am 7. Januar 1566 zum Papst gewählt. Von tiefer Frömmigkeit erfüllt, forderte Pius strengste Askese. Er förderte die Reform in der päpstlichen Verwaltung durch Abschaffung von Missständen. Unter anderem bekämpfte er die Simonie, die Käuflichkeit der Ämter und den Nepotismus, die Vetternwirtschaft. Er ließ den Katechismus, das Brevier und das Messbuch in neuer Fassung herausgeben. Er wollte die Moral im Klerus heben und achtete auf strengste Einhaltung des Zölibats. Seinem Bemühen ist 1571 der Seesieg über die Türken bei Lepanto zu verdanken. In das Kardinalskollegium berief er religiös gesinnte und reformfreudige Männer. In seinen politischen Entscheidungen bewies er nicht immer eine glückliche Hand. Der bedeutende Kirchenreformer starb am 1. Mai 1572. Seine letzte Ruhestätte fand er in S. Maria Maggiore in Rom.

Attribute:

Dominikanerhabit oder im päpstlichen Ornat mit Rosenkranz