Ein Unternehmen der Kirche.

Trudpert

26. April

Der heilige Trudpert (ahdt. »der glänzend Starke«) gehörte zum Kreis der iroschottischen Glaubensboten in Luxeuil und Remiremont. Er war als Wallfahrer nach Rom gekommen und hatte dort den Auftrag erhalten, als Glaubensbote in Alemannien zu wirken. Nach der Überlieferung ließ er sich 604 als Einsiedler im Münstertal bei Freiburg nieder und erhielt Land vom Grafen Othbert. Als er bei seiner Einsiedelei eine Kirche errichten wollte, wurde er von Knechten Othberts, die ihm beim Roden helfen sollten, um 607 mit einer Axt erschlagen. Er wird deshalb als Märtyrer verehrt. Auf dem Platz seiner Zelle entstand später die Benediktinerabtei St. Trudpert. Die Reliquien des heiligen Trudpert wurden 965/975 in die nach einem Brand wiedererrichtete Klosterkirche überführt. Noch heute befinden sie sich in einem aus dem Jahre 1714 stammenden Schrein in der ehemaligen Abteikirche.

Attribute:

Der heilige Trudpert wird im Einsiedlergewand mit Beil und Rosenkranz dargestellt.