Ein Unternehmen der Kirche.

Wikterp von Augsburg

18. April

Der heilige Wikterp [Wigo, Wigbert] (ahdt.-lat. »glänzenderKämpfer«) wurde in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts in Epfach bei Landsberg geboren. Er war der erste geschichtlich nachweisbare Bischof von Augsburg, erstmals erwähnt in einem Schreiben von Papst Gregor III. an die Bischöfe in Alemannien und Bayern im Jahr 738. Sein Erbgut in Epfach schenkte er dem Augsburger Dom. Wikterp machte sich verdient um die Glaubensverkündigung im Allgäu, wo er Magnus und Tozzo in ihrem Wirken unterstützte. Um 742 wurde das Salafeld vom Bistum Augsburg abgetrennt und dem neuen Bistum Eichsfeld zugeteilt. Wikterp weihte die Kirche in Füssen und gilt als Mitbegründer der Städte Kempten, Wessobrunn und Ellwangen. Er starb vielleicht am 18. April um 771 und wurde in Epfach begraben. Seit 1489 ruhen seine Reliquien in »St. Ulrich und Afra« in Augsburg.

Attribute:

Der heilige Wikterp wird in bischöflichen Gewändern dargestellt, bei nächtlichem Kirchbau, auch zusammen mit der seligen Herluka von Bernried, die sich sehr für die Verehrung Witkerps einsetzte.