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Bartholomäus

24. August

Bartholomäus (hebräisch »Sohn des Furchenziehers«) wird im Neuen Testament nur in den Apostellisten der Synoptiker genannt, vermutlich ist er gleichzusetzen mit dem von Jesus nach Johannes 1,45–50 berufenen Natanael. Er dürfte ein Schriftgelehrter gewesen sein. Nach der Auferstehung Jesu hat Bartholomäus das Evangelium vermutlich in Mesopotamien, Indien und Armenien verkündet. Das Martyrium, ihm wurde bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen, soll er in Armenien erlitten haben. Seine Reliquienließ Kaiser Otto III. nach Rom bringen. Seine Hirnschale wurde 1238 nach Frankfurt/Main überführt.
Die Legende berichtet: In Armenien wollte Bartholomäus dem König zeigen, dass die Götzen nur Dämonen sind. Er ging mit ihm in den Tempel des Astoroth und befahl diesem im Namen Christi, zu sagen, wer er sei. Dieser bekannte sich als Teufel und erklärte, nur der Apostel verkünde den wahren Gott. Dann fuhr er aus dem Tempel aus, dabei zerbrachen sämtliche Götzenbilder. Der König bekehrte sich.

Attribute:

Bartholomäus wird dargestellt mit abgezogener Haut und dem dazu benutzten Messer, dem besiegten Teufel, mit Buch und Siegesfahne.

Der Apostel ist Patron der Lederarbeiter, Schneider, Metzger und Buchbinder sowie der Hirten, Bauern, Winzer, Bergleute und der Stadt Frankfurt/Main. Er wird angerufen bei Haut- und Nervenkrankheiten sowie Zuckungen.