Ein Unternehmen der Kirche.

Edith Stein

9. August

Edith (altenglisch »Kämpferin für den ererbten Besitz«) Stein wurde 1891 in einer jüdischen Familie in Breslau geboren. Nach ihrem Philosophiestudium mit glänzendem Abschluss und einigen Jahren als Assistentin bei dem Phänomenologen Edmund Husserl trat sie 1922 in die katholische Kirche ein. Nach weiteren Studien war sie 1923–1931 Lehrerin an St. Magdala in Speyer und 1932–1933 Dozentin am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster. 1933 trat sie in den Kölner Karmel ein und erhielt den Ordensnamen Teresa Benedicta a Cruce. Wegen der nationalsozialistischen Judenverfolgung wechselte sie 1938 in den Karmel von Echt/Niederlande. In ihrem Testament verschrieb sie sich vorbehaltlos dem Kreuz Christi und erklärte sich bereit, es in jeder Form zu tragen und aufzuopfern für die Kirche, für den Karmel, für das jüdische Volk, für Deutschland und alle ihr Anvertrauten. 1942 wurde Edith Stein von der Gestapo aus dem Kloster heraus geholt, verhaftet und am 9. August mit vielen anderen Menschen, unter ihnen ihre Schwester Rosa, im KZ Auschwitz vergast. Sie wurde am 11. Oktober 1998 heilig gesprochen.

Attribute:

Edith Stein wird abgebildet im Habit einer Karmelitin.

Am 1. Oktober 1999 erklärte Papst Johannes Paul II. Edith Stein zur Mitpatronin Europas.