Ein Unternehmen der Kirche.

Laurentius

10. August

Der heilige Laurentius (lateinisch »der Lorbeer-Bekränzte«), Erzdiakon des Papstes Xystus II., starb wenige Tage nach diesem als Märtyrer.
Die Legende erzählt: Laurentius sollte den Schatz der Kirche dem Kaiser ausliefern. Er sagte, der Schatz der Kirche sei weit verteilt. Er brauche drei Tage, ihn einzusammeln. Diese wurden ihm gewährt. An ihnen verteilte er alle Güter der Kirche an die Armen, Kranken und Krüppel Roms, trat dann mit ihnen vor Kaiser Valerius und sagte: "Sie sind der Schatz der Kirche". Der erboste Kaiser wollte durch Martern Laurentius zwingen, dem Glauben abzuschwören und ihn anzubeten. Doch Laurentius sagte ihm: »Sagt, wen soll man anbeten, den Schöpfer oder das Geschöpf?« Daraufhin ließ Valerian ihn auf einem Rost zu Tode brennen.

Attribute:

Laurentius wird dargestellt im Diakonengewand mit Geldbeutel, Broten und einem Rost.

Laurentius ist Patron von Havelberg, Kulm, Merseburg und Nürnberg sowie vieler Berufe, die mit Feuer zu tun haben: Feuerwehr, Bäcker, Köche, Köhler, Glasbläser und Glaser, der Bierbrauer und Wirte, außerdem, weil er die Kirchenbücher verwaltete, der Bibliothekare, Archivare, Schüler und Studenten. Angerufen wird er gegen Feuersbrunst, die Qualen des Fegefeuers, bei Fieber, juckenden Krankheiten, Ischias, Hexenschuss und Augenleiden sowie um das Gedeihen der Weintrauben.