Ein Unternehmen der Kirche.

Ambrosius

7. Dezember

Der heilige Ambrosius war ein im Jahr 339 in Trier geborener Staatsbeamter. Im Jahr 374, noch als Katechumene, wurde er zum Bischof von Mailand gewählt und am 7. Dezember geweiht. Ambrosius zeigte sich als hervorragender Prediger, Seelsorger und Schriftsteller. Er verteidigte den Glauben gegen den Arianismus und dessen führende Vertreterin, die Kaiserin Justina, wehrte staatliche Übergriffe auf die Kirche ab und bestand auch dem Kaiser gegenüber auf die christlichen Moralgesetze. Er selbst lebte arm und sorgte für die Bedürftigen. Ein Anliegen war ihm der rechte und würdige Vollzug der Liturgie. Er dichtete Hymnen, zum Beispiel den Ambrosianischen Lobgesang, und führte sie in die Liturgie ein. Ambrosius war zudem ein großer Marienverehrer. Er starb am 4. April 397 und wurde in seiner Basilika beigesetzt.

Die Legende erzählt: Ambrosius war noch ein Kleinkind, als ein Bienenschwarm sich auf seinen Kopf festsetzte und in seinen Mund eindrang. Die Bienen taten ihm jedoch nichts, sondern flogen nach kurzer Zeit davon. Später sah man in diesem Vorkommnis seine Gelehrsamkeit und Beredsamkeit angedeutet.

Attribute:

Der heilige Ambrosius wird als Bischof oder Kirchenvater dargestellt, mit Bienenkorb, Kirchenmodell und Reliquienbehälter.

Ambrosius ist Patron der Lebkuchenbäcker, der Imker, Wachszieher und Bienen sowie anderer Haustiere.