Ein Unternehmen der Kirche.

Maria, die Unbefleckte

Hochfest Maria Immaculata: 8. Dezember

Die Glaubenslehre, Maria sei bereits ohne den Makel der Erbsünde empfangen – »Maria immaculata« – worden, steht nicht ausdrücklich in der Heiligen Schrift, sondern wird aus ihren verschiedenen Aussagen gedeutet. Dabei bleibt bestehen: Maria, das sozusagen vollkommenste Geschöpf Gottes, wurde auf natürliche Weise als Kind ihrer Eltern geboren und empfing alle ihre Gnaden durch den Kreuzestod Christi. Das Fest wurde bereits im 8. Jahrhundert in der Ostkirche gefeiert, in der Westkirche ab 1263 bei den Franziskanern, ab 1708 in der ganzen Kirche. Papst Pius IX. verkündete 1854 als Dogma: »Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde, ist von Gott geoffenbart und darum von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben.«

Attribute:

Maria ist unter dem Titel »Unbefleckte Empfängnis« Patronin des Erzbistums Köln sowie der Tuchscherer, Böttcher und Tapezierer.