Ein Unternehmen der Kirche.

Baldomer

27. Februar

Der heilige Baldomer wuchs im 7. Jahrhundert in der französischen Provinz Franche-Comté auf und erlernte das Schlosserhandwerk. Schon in seiner Jugend zeichnete er sich durch tiefe Frömmigkeit, Nächstenliebe und Fleiß aus. Nach dem Tode seiner Eltern richtete er sich in Lyon eine Werkstatt ein. Arbeit und Gebet bestimmten seinen Tagesablauf. Jeden Morgen besuchte er die heiligen Messe. In seiner Werkstatt durfte nicht geschimpft oder geflucht werden, und er beschied sich gegenüber seinen Kunden mit mäßigem Gewinn. Er sorgte sich wie ein Vater um die Bedürfnisse seiner Gesellen und Lehrlinge, gab ihnen guten Lohn und nahrhafte Kost und hielt sie neben fleißiger Arbeit auch zum Gebet an. Seine Hausgenossen liebten und verehrten ihn. Als Meister Baldomer bereits ein bejahrter Mann war, wurde Viventius, Abt von Lyon, auf den frommen Mann aufmerksam. Er bot ihm an, ihn in sein Kloster aufzunehmen. So verkaufte Baldomer sein Geschäft, gab den Erlös den Armen und lebte fortan in der kleinsten Zelle des Klosters Sancti Jusi bei Lyon, die er sich selbst ausgesucht hatte. Gegen seinen Willen wurde der bescheidene Mann zum Subdiakon geweiht. Der redliche und gütige Handwerksmeister starb um 650. An seinem Grab sind zahlreiche Wunder bezeugt.

Attribute:

Dargestellt wird der heilige Baldomer mit einem Schutzfell angetan, in der Hand Hammer und Zange.

Er ist Patron der Schmiede und Schlosser.