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Benedikt von Aniane

12. Februar

Der heilige Benedikt (lateinisch »der Gesegnete«) von Aniane (eigentlich Witiza) wurde um 750 geboren und entstammte dem westgotischen Adel Aquitaniens. Er wurde zunächst im Kriegs- und Hofdienst ausgebildet. Benedikt nahm an vielen Kreuzzügen Pippins und Karls des Großen teil, ehe er sich 774 entschloss, Mönch zu werden. So lebte er anfangs im Benediktinerkloster Saint-Seine bei Dijon. Schon wenige Jahre später im Jahre 779/780 gründete er auf dem väterlichen Gut das Kloster Aniane bei Montpellier/Südfrankreich, das in der Folgezeit zum Mittelpunkt der fränkischen Klosterreform wurde. Zahlreiche Klöster nahmen auf sein Wirken hin die Regel des Benedikt von Nursia zur Leitidee. Nach 814 wurde Benedikt Abt von Maursmünster und des von Ludwig dem Frommen als Musterkloster für das Frankenreich gegründeten Kornelimünsters bei Aachen. Der Kaiser machte ihn zu seinem Berater und ernannte ihn zum Abt aller Klöster im Reich. 816–818 wurde auf mehreren Synoden die Regel Benedikts von Nursia zur allein geltenden Klosterregel in Frankreich bestimmt. Benedikt starb am 11. Februar 821 in Kornelimünster. Bisher war sein Grab unauffindbar.

Attribute:

Der heilige Benedikt von Aniane wird als Einsiedler oder Benediktinerabt dargestellt, mit Feuerflammen neben sich, weil er auf wundersame Weise Brände gelöscht haben soll.