Ein Unternehmen der Kirche.

Margareta von Cortona

22. Februar

Die heilige Margareta (altindisch-griechisch »Blütenknospe, Perle«) von Cortona, geboren 1247 in Laviano, verlor mit sieben Jahren ihre Mutter und geriet bald in schlechte Gesellschaft. Neun Jahre lebte sie als Geliebte eines Adligen auf dessen Schloss. Eines Tages wurde ihr Geliebter von Räubern erschlagen. Beim Anblick seines entstellten Leichnams erkannte sie die Sinnlosigkeit ihres Lebens. So wandte sie sich an die Franziskaner in Cortona. Wegen ihres bisherigen Lebenswandels verweigerte man ihr die Ordensaufnahme. Durch Krankenpflege und schwere körperliche Arbeit verdiente sie sich ihr Brot, verschenkte ihre Haushaltsgegenstände und geißelte sich oft selbst. Nach drei Jahren wurde sie von den Terziaren aufgenommen. Die strenge Büßerin wurde von Gott mit zahlreichen mystischen Gnadenerweisen beschenkt. Ganz Cortona wurde von ihrer Heiligkeit ergriffen. Viele Hilfsbedürftige und Sünder kamen von nach und fern. Margareta gründete ein Spital und eine Kongregation der Drittordensschwestern in Cortona. Sie starb hochverehrt am 22. Februar  1297. An ihrem Grab sind zahlreiche Wunder bezeugt.

Attribute:

Die heilige Margareta wird als Franziskanerterziarin mit Kreuz und Marterwerkzeugen Christi in der Hand dargestellt, mit Rosenkranz, Strick, Totenschädel, oft mit Hund.

Sie ist Patronin der Büßer und Büßerinnen.