Ein Unternehmen der Kirche.

Petrus Damiani

21. Februar

Der heilige Petrus (griechisch-lateinisch »Fels«) Damiani wurde 1007 als jüngster Sohn einer armen Tagelöhnerfamilie in Ravenna geboren. Seine Eltern starben früh und ein verheirateter Bruder nahm ihn auf. In dessen Haus wurde der Knabe zu schweren Arbeiten gezwungen und des öfteren grausam misshandelt. Da erschien es Petrus wie eine wunderbare Befreiung, als ihn sein anderer Bruder Damianus, der als Priester eine Anstellung in Ravenna hatte, zu sich nahm. Dieser erkannte bald seine Begabung und ließ ihn auf seine Kosten studieren. Bald brachte er es soweit, dass er andere unterrichten, sich als Professor niederlassen und eine eigene Schule eröffnen konnte. Rasch hatte er einen so großen Zulauf an Schülern, dass er es zu Ehre und Wohlstand brachte. Aber dieser Erfolg befriedigte ihn nicht. So wurde er 1035 Benediktinermönch im Eremitenkloster Fonte Avellana bei Gubbio (Mittelitalien), 1043 Prior des Klosters und 1057 Kardinal. Er gilt als Erneuerer des klösterlichen Lebens in Italien. Damiani starb am 22. Februar 1072 auf einer der vielen Reisen, die er als päpstlicher Legat unternahm. Er hinterließ ein umfangreiches Schrifttum und wurde 1828 zum Kirchenlehrer erhoben.

Attribute:

Der heilige Petrus Damiani wird als Einsiedler mit Kardinalshut dargestellt, mit Büchern, Geißel, Kruzifix und Totenkopf (Askese).

Er wird bei Kopfweh angerufen.