Ein Unternehmen der Kirche.

Sieben Gründer des Servitenordens

17. Februar

In einer Zeit religiöser und politischer Kämpfe und sittlicher Verwilderung verließen zwischen 1225 und 1227 sieben angesehene Kaufleute - Bonfilius Monaldi, Bonajunkta Manetti, Manettus dell' Antella, Amideus Amidei, Hugo Lippi-Ugoccioni, Sosteneus di Sostegno und Alessio Falconieri - ihre Geschäfte in Florenz und schlossen sich zusammen. Über die Anfänge der kleinen Gemeinschaft ist wenig bekannt. Zunächst führten sie ein sehr strenges Leben in der Einsamkeit des Monte Senario, nicht weit von Florenz. Bald schlossen sich ihnen weitere Männer an. Sie übernahmen die Regel des heiligen Augustinus und wurden als »Orden der Diener Mariens« (»Serviten«) 1256 anerkannt, aber erst 1304 durch Papst Benedikt XI. endgültig bestätigt. Damals lebte noch der letzte der Sieben, Alessio Falconieri († 17. Februar  1310). Er bezeichnete es als Aufgabe der Serviten, heilig zu werden und allen Menschen den Weg zur Heiligkeit zu zeigen. Das bevorzugte Mittel dazu war die Betrachtung der Schmerzen Mariens und ihres göttlichen Sohnes. 1888 wurden die Ordensgründer heilig gesprochen.