Ein Unternehmen der Kirche.

Walburga

25. Februar

Die heilige Walburga wurde um 710 als Tochter des angelsächsischen Königs, des heiligen Richard von England, geboren. Sie wurde im Kloster Wimborne bei Bornemouth erzogen und trat in den Benediktinerinnenorden ein. Auf Bitte ihres Onkels, des heiligen Bonifatius, wirkte sie in Tauberbischofsheim als Äbtissin. 752 rief sie Wunibald als Äbtissin des von ihm gegründeten Doppelklosters nach Heidenheim. Sie unterstützte tatkräftig die Missionsarbeit des Bonifatius und sorgte sich besonders um Frauen und Mädchen. Viele Bewohner der Gegend baten sie um Rat und Hilfe. Hochverehrt starb Walburga am 25. Februar 779. Schon 893 wird an ihrem Grab in Eichstätt das Wunder des »Walburgisöls« bezeugt. Aus ihrer Grabplatte tritt eine durchsichtige Flüssigkeit aus. Auf die Fürbitte der Heiligen sind mit Hilfe dieses Öls viele glaubhaft bezeugte Heilungen bewirkt worden.

Attribute:

Walburga wird dargestellt in fürstlicher Kleidung oder als Benediktinerin mit abgelegter Krone, Äbtissinnenstab und Regelbuch, mit Ölfläschchen, mit drei Ähren in der Hand (weil sie ein Kind vom Hungertod errettete).

Sie ist Patronin des Bistums Eichstätt, der Bauern, der Haustiere. Sie wird angerufen um eine gute Ernte, bei Hundebiss, Pest, Husten und Augenleiden.