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Ein Heiliger für jeden Tag

In unserem Themenbereich "Heilige" schlagen wir Ihnen vor, Heilige aus dem Heiligenkalender der katholischen Kirche kennen zu lernen. Dafür greifen wir aus der Liste der Tagesheiligen einen heraus.

Dieser Bereich geht also anders vor als ein Heiligenlexikon oder ein Namentagskalender. Wenn Sie solche Angebote zur Suche nach einem Namenspatron, einem Märtyerer, einem Schutzpatron oder einer Übersicht aller Tagesheiligen suchen, dann empfehlen wir Ihnen Angebote wie:

Was oder wer sind eigentlich Heilige?

Streng genommen steht das Attribut der Heiligkeit nur Gott selbst zu. Das Neue Testament nennt aber die, die durch die Taufe auf den Namen des dreifaltigen Gottes von Gott in sein Volk berufen sind Heilige. In diesem Sinne ist also jeder Getaufte ein Heiliger, ein Glied der "communio sanctorum". Aber im Neuen Testament klingt auch an, dass Jesus Christus Heiligkeit in denen bewirkt, die ihm nachfolgen.

So tritt hier neben das Konzept des Volkes Gottes das der individuellen Heiligkeit einer Einzelperson auf, die durch die Verwirklichung der Nachfolge Christi einen besonderen Grad der Gnade und des angebotenen Heils erreicht hat. In den ersten Jahrhunderten sah die Kirche dies in den Aposteln und den Märtyrern gegeben. Sie wurden als Fürsprecher bei Gott angerufen.

Zunächst war die Verehrung der Märtyrer auf ihr Grab und ihren Todestag beschränkt. Nach dem Ende der Christenverfolgungen wurden auch Bekenner und Christen mit einem "engelgleichen Leben" in den Kreis der verehrungswürdigen "Heiligen" aufgenommen, im Mittelalter dann auch andere Christen, die vorbildhaft ihren Glauben gelebt haben. Die erste Heiligsprechung durch einen Papst war die des heiligen Ulrich von Augsburg im Jahr 993. Erst im 11. und 12. Jahrhundert konnte sich ein päpstliches Verfahren der Heiligsprechung gegen regionale Verfahren und Gebräuche durchsetzen.

Heiligengedenken nach Monaten: