Ein Unternehmen der Kirche.

Felix von Nola

14. Januar

Der heilige Felix (lateinisch »der Glückliche«) von Nola wurde gegen Ende des zweiten oder Anfang des dritten Jahrhunderts zu Nola als Sohn des reichen Syrers Hermias geboren. Als sein Vater starb, verteilte Felix, der schon in seiner Jugend mildtätig war, das Erbe unter den Armen und trat in den Dienst der Kirche. Hier war er zunächst Lektor, später Exorzist und dann Priester. Durch seinen vorbildlichen Lebenswandel und sein kluges Handeln erwarb er sich das Vertrauen des alten Bischofs Maximus. Nach dessen Tod wollte ihn das Volk zu seinem Nachfolger machen, so wie es sich auch Maximus gewünscht hat. Felix jedoch lehnte die Würde ab und blieb zeit seines Lebens ein einfacher Priester. Der Legende nach wurde er in der damaligen Christenverfolgung unter Kaiser Decius gepeinigt und eingekerkert, aber auf wundersame Weise befreit. Er starb um das Jahr 260.

Attribute:

Dargestellt wird der heilige Felix von Nola als Diakon, im Kerker, einen zerbrochenen Topf oder Scherben neben sich oder in einer Höhle, vor der ein Spinngewebe hängt, das ihn vor seinen Verfolgern verbarg, manchmal auch mit einer Weintraube.

Er ist Patron zur Verhütung von Meineid. Er erwies sich als Helfer bei Augenkrankheiten und gilt als Patron der Haustiere.