Ein Unternehmen der Kirche.

Martina

30. Januar

Die heilige Martina (lateinisch »die dem Mars Geweihte«) war eine Märtyrerin in Rom, die uns nur aus Legenden bekannt ist. Demnach war sie die Tochter eines angesehenen Römers, der mehrmals das hohe Amt des Konsuls inne hatte. Schon in früher Jugend verlor sie ihre Eltern. Da sie Christus ganz nachfolgen wollte, verteilte sie ihr reiches Erbe an die Armen und wurde Mitglied der Diakonissen. Die schöne Frau hatte viele Verehrer. Sogar Kaiser Severus Alexander (222 bis 235) hielt um ihre Hand an. Sie schlug jedoch alle Bewerber aus, weil sie ganz für ihren Glauben und die Nächstenliebe leben wollte. Als Severus erfuhr, dass Martina Christin war und deshalb seinen Antrag ausgeschlagen hatte, ließ er sie vor Gericht bringen. Während sie zu Gott um Standhaftigkeit betete, erschütterte ein Erdbeben die ganze Stadt und brachte das Standbild des Apoll und einen großen Teil des Tempels zum Einsturz. Nun wurde der Kaiser so wütend, dass er sie grausam foltern ließ, sie aber stand unerschütterlich zu ihrem Glauben. Schließlich wurde sie vor die Stadt geschleppt und enthauptet.

Attribute:

Die heilige Martina wird mit Lilie, Palme und Marterwerkzeugen oder bei der Enthauptung mit Löwen zu ihren Füßen dargestellt.

Sie ist die Schutzheilige von Rom.