Ein Unternehmen der Kirche.

Raimund von Peñafort

7. Januar

Der heilige Raimund (angelsächsisch »Rat« + »Schütze«) von Peñafort wurde um 1175 auf Schloss Peñafort/Katalonien geboren. Nach einer Lehrtätigkeit an der Universität Barcelona studierte er in Bologna Rechtswissenschaften und hielt bald selbst Vorlesungen. In Barcelona wurde er zum Priester geweiht und gründete 1218 zusammen mit Petrus Nolascus den Ritterorden der Mercedarier, der sich dem Loskauf christlicher Gefangener aus der Sklaverei der Mohammedaner widmete. 1222 trat Raimund in den Dominikanerorden ein. Er war ein Vorbild für die Geistlichkeit und wurde vor allem von den Armen verehrt, um die er sich ganz besonders sorgte. 1223 wurde er von Papst Gregor IX. nach Rom berufen und entfaltete als Berater und Schriftsteller eine umfangreiche Tätigkeit. Wegen seiner Demut und seines unermüdlichen Wirkens erhoben ihn seine Mitbrüder zum General und er wirkte viele Jahre segensreich in seinem Amt. Als Siebzigjähriger wurde er wieder einfacher Ordenspriester und widmete sich nun der Bekehrung der Juden und Mauren in Spanien, zu deren Unterweisung er Schulen für jüdische und orientalische Sprachen als Grundlage für die Missionierung gründete. Hochverehrt starb er am 6. Januar 1275.

Attribute:

Dargestellt wird er im Dominikanerhabit, wie er auf dem ausgebreiteten Mantel über das Meer fährt.

Er ist Patron der Kirchenrechtsgelehrten.