Ein Unternehmen der Kirche.

Sebastian

20. Januar

Der heilige Sebastian (griechisch »ehrwürdig«) stammte der Legende nach aus Mailand und war Offizier der Leibgarde Kaiser Diokletians. Wegen seines christlichen Glaubens wurde er zum Tod durch Pfeil und Bogen verurteilt. Dank der Pflege der christlichen Witwe Irene erholte sich der Totgeglaubte wieder, bekannte sich erneut zu seinem Glauben und machte dem Kaiser Vorwürfe wegen seiner Grausamkeit. Daraufhin wurde er mit Keulen zu Tode geprügelt und in die Cloaca Maxima geworfen. Dies geschah um das Jahr 290. Seit dem 4. Jahrhundert wird sein Grab in den Katakomben an der Via Appia (Rom) verehrt.

Attribute:

Der heilige Sebastian wird als vornehmer junger Mann oder Ritter mit Pfeilen in der Hand dargestellt, zusätzlich mit Bogen, Baumstamm oder Palme,mit Keule, an Pfahl, Säule oder Baum gebunden, im 18. Jahrhundert als römischer Soldat mit Pfeilattribut.

Seit 680 wurde er in Rom als Pestpatron verehrt. Er ist Patron der Schützen, der Kriegsinvaliden und der Sterbenden, der Büchsenmacher, Eisenhändler, Zinngießer, Steinmetze, Gärtner, Töpfer, Bürstenbinder und -händler, der Raketenmacher, Leichenträger. Weiterhin ist er der Patron der Brunnen und wird bei Pest, Seuchen, Epilepsie, Viehkrankheiten und gegen Religionsfeinde sowie bei Verwundungen angerufen.