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Birgitta von Schweden

23. Juli

Die heilige Birgitta oder Brigitta (schwedisch »die Erhabene«) von Schweden wurde 1302/03 bei Uppsala geboren. Sie gebar in ihrer Ehe mit dem Edlen Ulf Gudmarsson acht Kinder, unter ihnen die heilige Katharina von Schweden. Der Tod ihres Mannes 1344 bedeutete eine Wende in Birgittas Leben. Sie fühlte sich von Gott zu einer besonderen Aufgabe berufen. König Magnus Eriksson schenkte ihr 1346 das Königsgut Vadstena. Auf ihm errichtete Birgitta das erste Kloster des Erlöserordens, der auch Birgittenorden genannt wird. Birgitta wurde mit göttlichen Offenbarungen begnadet. Der Orden sah seine Aufgabe in der Sühne für die Sünden des Landes und in der Verehrung des Leidens Christi. Ab 1349 lebte Birgitta in Rom, um dort für die Anerkennung und Ausbreitung ihres Ordens zu wirken und sich, wenn auch vergeblich, um die Rückkehr des Papstes von Avignon nach Rom zu bemühen. Sie starb in Rom am 23. Juli 1373. Ihr Leib wurde nach Schweden überführt. Ihre mystischen Gnaden und Offenbarungen hat Birgitta in schwedischer Sprache niedergeschrieben.

Attribute:

Birgitta wird abgebildet in der Kleidung einer Pilgerin oder als Nonne mit der Birgittenhaube (eine Bügelkrone mit fünf roten Flecken, die die Wunden Jesu symbolisieren), mit Schreibfeder und Buch.

Birgitta ist die Patronin Schwedens und seit 1999 Mitpatronin Europas, Patronin der Pilger und wird um Fürsprache für einen guten Tod angerufen.