Ein Unternehmen der Kirche.

Bonaventura

15. Juli

Johannes (hebräisch »Gott hat sich erbarmt«), geboren um 1270 bei Viterbo, wurde als Kind von einer schweren Krankheit durch den heiligen Franz von Assisi geheilt, der ihm den Namen Bonaventura (lateinisch »gute Zukunft«) gab. Bonaventura studierte in Paris Philosophie und wurde mit 25 Jahren Franziskaner. Er bewies große Klugheit und wurde nach weiteren Studien zum Ordensgeneral gewählt. Als solcher wurde er fast zum zweiten Gründer des Ordens. Bonaventura verfasste zahlreiche theologische Werke, in denen er deutlich die Auslegung der Heiligen Schrift und theologische Spekulationen unterschied. Papst Gregor X. erhob ihn zum Kardinalbischof von Albano und berief ihn dann nach Rom zur Vorbereitung des Zweiten Konzils von Lyon, bei dem Bonaventura sich besonders um die Wiedervereinigung mit der griechischen Kirche bemühte. Er starb am 15. Juli 1274 in Lyon. Papst Sixtus V. erhob 1588 den »Doctor Seraphicus« zum Kirchenlehrer.

Attribute:

Dargestellt wird der heilige Bonaventura mit Kardinalshut und Franziskanerhabit, an einem Buch am Schreibpult arbeitend.

Bonaventura ist Patron der Theologen, der Kinder, der Arbeiter, der Lastträger und der Seifensieder sowie der Stadt Lyon.