Ein Unternehmen der Kirche.

Heinrich II. und Kunigunde

13. Juli

Heinrich (althochdeutsch »der in seinem Besitztum Mächtige«) wurde im Jahre 973 in Hildesheim geboren und durch Bischof Wolfgang von Regensburg und Abt Ramwold von St. Emmeram erzogen. 995 wurde er als Nachfolger seines Vaters Heinrich dem Zänker, Herzog von Bayern, 1003 zum deutschen König ernannt. Als kluger und energischer Herrscher sicherte er seinem Land den Frieden. 1044 wurde Heinrich auch König von Italien und 1014 zusammen mit seiner Gattin Kunigunde (althochdeutsch »Kämpferin für die Sippe«) in Rom vom Papst zum Kaiser gekrönt. Heinrich festigte das System der Reichskirche, besetzte die Bistümer mit guten und tatkräftigen Männern und unterstützte die Klosterreform. Er stellte 1004 das Bistum Merseburg wieder her und gründete 1007 Bamberg als Missionsbistum. Heinrich starb am 13. Juli 1024 in der Pfalz Grona bei Göttingen und wurde im Bamberger Dom bestattet. Seine Gemahlin Kunigunde trat danach in das Benediktinerinnenkloster Kaufungen ein. Sie starb 1033 oder 1039 und wurde im Bamberger Dom beigesetzt.

Attribute:

Kaiser Heinrich II. wird im kaiserlichen Gewand und mit einem Kirchenmodell dargestellt, Kunigunde in vornehmer Kleidung mit Krone und Zepter, Kirchenmodell, Pflugschar und kleinem Kreuz.

Zusammen mit seiner Frau ist Heinrich II. Patron des Erzbistums Bamberg. Darüber hinaus ist er zweiter Patron des Bistums Basel. Kunigunde ist außerdem Patronin der Frauen in guter Hoffnung und der Kinder.