Ein Unternehmen der Kirche.

Margareta

20. Juli

Die heilige Margareta (griechisch »Perle«), eine der Vierzehn Nothelfer, gab als jungfräuliche Märtyrerin in Antiochien/Pisidien in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (nach 300) ihr Leben für Christus hin.
Die Überlieferung von Einzelheiten ihres Lebens beruht auf Legenden. Hiernach war sie die Tochter eines heidnischen Priesters, der sie verstieß, weil sie Christin wurde. Sie lebte fortan als Schafhirtin. Als solche sah sie der Präfekt Olybrius und begehrte sie heftig. Er verlangte, dass Margareta dem Christentum abschwöre. Da sie sich ihm verweigerte, ließ er sie einkerkern und versuchte, ihr durch grausame Quälereien seinen Willen aufzuzwingen. Im Kerker sei ihr der Teufel in Gestalt eines Drachens erschienen, den sie mit dem Kreuzzeichen besiegte. Da ihre Verwundungen auf wunderbare Art heilten, bekehrten sich viele Heiden, die das beobachteten, zu Christus. Daraufhin wurden diese zusammen mit Margareta enthauptet.

Attribute:

Margareta wird dargestellt als Jungfrau mit Märtyrerkrone und Siegespalme, mit Drachen und Kreuz.

Die heilige Margareta ist Patronin der Bauern, der Jungfrauen und der unfruchtbaren Ehefrauen.
Sie wird angerufen bei schweren Geburten, Gesichtskrankheiten, Wunden und von Menschen, die um Vergebung ihrer Sünden bitten.