Ein Unternehmen der Kirche.

Willibald

7. Juli

Der Angelsachse Willibald (oberdeutsch »Wille und kühn«), ein Sohn Richards des Heiligen, wurde um 700 geboren. Seine Geschwister waren der heilige Wunibald und die heilige Walburga. Die Familie war verwandt mit dem heiligen Bonifatius. Nach einer klösterlichen Erziehung und Ausbildung unternahm Willibald über mehrere Jahre eine Pilgerfahrt nach Rom, in das Heilige Land und nach Byzanz. Danach, im Jahr 730, trat er in das Kloster auf dem Montecassino ein. Sein Bruder Wunibald arbeitete zusammen mit Bonifatius in der Mission in Deutschland. Dieser bat nun auch Willibald um Mithilfe. Er weihte ihn 740 zum Priester und ein Jahr darauf zum Bischof. Sein Arbeitsgebiet wurde das weithin heidnische und durch die Hunneneinfälle verwüstete Land um Eichstätt. Hier errichtete er, unterstützt von Herzog Odilo von Bayern und Graf Suitger von Hirschberg, ein Kloster und die Domkirche, missionierte im weiten Umkreis und sorgte sich um den wirtschaftlichen Aufbau des Landes. Der heilige Willibald starb 786 oder 787. Von zahlreichen Wundern an seinem Grab wird berichtet.

Attribute:

Willibald wird abgebildet im Bischofsgewand, mit dem Bischofsstab, einem Buch und zwei Pfeilen.

Willibald ist Patron des Bistums Eichstätt und der Gittermacher (Schlosser).