Ein Unternehmen der Kirche.

Vigilius

26. Juni

Der heilige Vigilius (lateinisch »der Wachsame«) kam mit der Absicht, in dieser weithin noch heidnischen oder arianischen Gegend zu missionieren, um 380 als junger Priester nach Trient. 385 wählte ihn die kleine Gemeinde zum Bischof. Er bekehrte viele Heiden und konnte den Arianismus zurückdrängen. Für seine Amtsführung erbat er den Rat des heiligen Ambrosius von Mailand, der ihm auch drei Helfer für die Mission sandte, die das Martyrium erlitten. Im unzugänglichen Redenatal, nahe dem heutigen Madonna di Campligio, war noch der heidnische Kult des Saturn vorherrschend. Vigilius zertrümmerte am 26. Juni um 400 die Götzenstatue und begann vom wahren Gott zu predigen. Die erzürnten Heiden aber steinigten ihn und erschlugen ihn zuletzt mit ihren Holzschuhen.

Die Legende erzählt: Während der Missionspredigt in einem Tal drangen die Heiden so kriegerisch auf Vigilius ein, dass er fliehen musste. Seine Flucht endete vor einer Felsmauer. Im Vertrauen auf Gott begann er die Felsen auseinander zu schieben. Da öffnete sich eine schmale Spalte und Vigilius konnte nach Trient entkommen. Das Felsentor wird bis heute gezeigt.

Attribute:

Der heilige Vigilius wird dargestellt als Bischof mit Stab und Holzschuhen.

Der heilige Vigilius ist Patron der Bistümer Trient und Bozen-Brixen.