Ein Unternehmen der Kirche.

Wilhelm von Vercelli

25. Juni

Der heilige Wilhelm (ahdt. »der auf Schutz Bedachte«) von Vercelli, geboren um 1085 in einer reichen Familie, verzichtete auf sein Erbe, ging auf Pilgerfahrt nach Santiago de Compostella und ins Heilige Land und ließ sich um 1115 in der Einsamkeit des Monte Vergine östlich von Neapel nieder. Hier errichtete er ein Marienheiligtum. Er begründete zwei Gemeinschaften, deren Regel sich an der des heiligen Benedikt ausrichtete, die in strenger Armut lebten und besonders die Marienverehrung betonten: für Männer die Kongregation von Monte Vergine oder die »Wilhelmiten«, für Frauen in Goleto. Der heilige Wilhelm starb im Kloster in Goleto am 25. Juni 1142.
Eine Legende erzählt: Für den Bau des Klosters auf dem Monte Vergine schaffte Wilhelm Steine mit Hilfe eines Esels auf den Berg. Während einer Gebetszeit riss ein Wolf den Esel. Der Heilige kam hinzu und befahl dem Wolf, ihm in Zukunft die Lasten zu tragen. Der Wolf gehorchte ihm wie ein guter Hund.

Attribute:

Der heilige Wilhelm wird als Mönch oder Abt dargestellt, der vor einer Marienstatue betet, mit Wolf, Bettlern und Krüppeln.