Ein Unternehmen der Kirche.

Fridolin von Säckingen

6. März

Der heilige Fridolin (althochdeutsch »der Friedensreiche«) wurde in Irland geboren. Ende des 5. Jahrhunderts kam er nach Poitiers in Frankreich. Er fand das Grab des heilige Hilarius und die Kirche zerstört vor, errichtete eine neue Hilarius-Kirche und wurde dafür vom Bischof von Poitiers zum Abt des zur Kirche gehörenden Klosters erhoben. Doch bald zog es Fridolin weiter nach Alemannien. Hier predigte er und errichtete weitere Hilarius-Kirchen. Auf einer Rheininsel, die ihm Kaiser Chlodwig I. geschenkt hatte, gründete er das Kloster Säckingen. Als dessen Abt missionierte er das Gebiet am Oberrhein. Er starb um 540.

Warum die schweizerische Stadt Glarus sein Bild im Wappen führt, berichtet die Legende: Der reiche Bürger Urs vermachte seinen Besitz dem Kloster, und als nach dessen Tod sein Bruder Landolf Anspruch darauf erhob, erweckte ihn Fridolin zum Leben und bat ihn als Zeuge vor Gericht.

Attribute:

Der heilige Fridolin von Säckingen wird als Benediktinerabt dargestellt oder mit Skelett.

Er ist Patron des Kantons Glarus, der Stadt Säckingen, der Schneider und des Viehs. Er wird bei Arm- und Beinleiden, bei Gefahr durch Wasser und für gutes Wetter angerufen.