Ein Unternehmen der Kirche.

Frowin

27. März

Der selige Frowin (ahdt. »weiser Freund«) wurde wahrscheinlich im Schwarzwald geboren. Er war Mönch im Benediktinerkloster St. Blasien im Schwarzwald, vorübergehend auch in Einsiedeln, wo er eine Schreibschule einrichtete. 1147 wählten ihn die Mönche der Benediktinerabtei von Engelberg im Kanton Obwalden/Schweiz zu ihrem neuen Abt. In seinem Amt kümmerte sich Frowin vor allem um die wirtschaftlichen Grundlagen der Abtei. Frowin verfasste mehrere theologische Lehrbücher, welche bei der klösterlichen Lesung verwandt wurden und die Verbindung von Gotteswissenschaft und Gebet bezeugen. Auch als Maler hat er sich betätigt. Am Fuß des Titlis gründete er eine Schreibschule mit Bibliothek, die bald berühmt wurde. Auch die Gründung einer Malschule mit selbständiger Entfaltung süddeutscher Art geht auf ihn zurück. Unter seiner Leitung gelangte das Kloster zu einer geistigen und wirtschaftlichen Blüte. Frowin starb am 27. März in Engelberg und wurde in der Klosterkirche beigesetzt. Sein Grabmal ist bis heute erhalten geblieben.