Ein Unternehmen der Kirche.

Guntram

28. März

Der heilige Guntram (ahdt. »Kampf« + »Rabe«) wurde um 525 als Sohn Chlotars I. und Radegunds in Frankreich geboren. Als König von Burgund, Marseille und Arles war er ein geschickter Diplomat, der die Macht gegen den aufständischen Adel verteidigen konnte. Er unterstützte die Kirche gegen die Simonie und berief mehrere Synoden zur Wiederherstellung der kirchlichen Ordnung in seinem Reichsteil. Er verbot die Sonntagsarbeit und machte Schenkungen an mehrere Klöster. Der demütig lebende König war gegenüber Armen und Bedürftigen sehr freigiebig und sein Volk achtete ihn. Doch er hatte einen schwächlichen Charakter, und die Geschichte berichtet auch von blutigen Gewalttaten des Herrschers. Am 28. März 592 starb Guntram in seiner Residenz Chalon-sur-Saône, wo er auch beigesetzt wurde. In den Diözesen Dijon und Autun wird ihm bis heute gedacht.

Attribute:

Der heilige Guntram wird im königlichen Gewand mit gefundenem Schatz in drei Kästen dargestellt.