Ein Unternehmen der Kirche.

Klemens Maria Hofbauer

15. März

Der heiligen Klemens (lateinisch »der Gütige«) Maria Hofbauer, eigentlich Johannes Dvorcak, wurde 1751 in Taßwitz bei Znaim/Mähren als Kind armer Bauern geboren. Er war zunächst Bäcker, dann Eremit in Tivoli (Rom). Anschließend studierte er in Österreich und Rom. Er trat in den Redemptoristenorden ein und wurde 1785 zum Priester geweiht. Da man ihm in Österreich die Genehmigung zur Ordensgründung verweigerte, ging er 1786 nach Warschau. Dort errichtete er 1787 das erste Kloster seines Ordens nördlich der Alpen. Er sorgte sich um verwahrloste Kinder und errichtete Schulen. 1788 wurde er zum Generalvikar des Ordens im Norden ernannt. Doch die Folgen der napoleonischen Kriege zerstörten sein Lebenswerk; 1808 musste er Warschau verlassen und ging zurück nach Wien. Seine natürliche und fröhliche Art zog die Menschen an und brachte ihm den Beinamen »Apostel von Wien« ein. Er pflegte Kontakte zu Künstlern und Gelehrten genauso, wie er sich um die einfachen Leute und die Armen kümmerte. Als Verfechter einer ausgesprochenen Individualseelsorge wurde er zum Erfinder der Hausbesuche. Gegen Ende seines Lebens erfüllte sich sein Lebenstraum. Der Redemptoristenorden erhielt die Zulassung in Österreich. Klemens starb am 15. März 1820 an Typhus.

Attribute:

Der heilige Klemens wird als Redemptorist in Gebetshaltung mit einem Rosenkranz dargestellt.

Er ist Patron von Wien und zweiter Patron der Gesellenvereine.