Ein Unternehmen der Kirche.

Leander von Sevilla

13. März

Der heilige Leander (griechisch »Mann aus dem Volk«) von Sevilla wurde um 540 in Cartagena/Spanien geboren. Er ist der ältere Bruder der heiligen Florentina von Astigi, Fulgentius von Astigi und Isidor von Sevilla. Seine Familie floh vor den anrückenden Westgoten nach Sevilla. Hier wurde er Benediktinermönch und 579 Erzbischof von Sevilla. Er brachte den arianischen Westgotenprinz Hermengild zum katholischen Glauben zurück. Von dessen Vater Leovigild dafür 581 verbannt, ging er nach Konstantinopel und lernte hier den späteren Papst Gregor den Großen kennen. Nach einem Umsturzversuch durch Hermengild kam es zum Bürgerkrieg, in dem Leovigild und mit ihm der Arianismus siegte. Doch schon 586 starb der arianische König, und sein anderer Sohn und Nachfolger Rekkared und mit ihm das ganze westgotische Volk fanden unter dem Einfluss Leanders zum katholischen Glauben zurück. Der mächtigste Kirchenmann Spaniens jener Zeit war auch Mitinitiator des 3. Konzils von Toledo im Jahre 589. Für seinen Kampf gegen den Arianismus verlieh ihm Papst Gregor als Ehrenzeichen das Pallium. Leander starb 600 in Sevilla.

Attribute:

Der heilige Leander von Sevilla wird im Bischofsornat mit Schreibfeder und Herz dargestellt.

Er ist Patron von Sevilla und gegen Rheumatismus.