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Ludolf von Ratzeburg

29. März

Der heilige Ludolf (ahdt. »Volk« + »Wolf«) von Ratzeburg wurde in Sachsen geboren. Er trat in den Prämonstratenserorden ein und war Mitbegründer des Benediktinerinnenklosters Rehna in Mecklenburg. 1236 wurde Ludolf zum achten Bischof von Ratzeburg ernannt. Als Herzog Albrecht von Lauenburg Bischofsgut für sich beanspruchte, verteidigte es Ludolf mutig. Daraufhin wurde er gefangen genommen und im Kerker misshandelt. Als er nach längerer Haft endlich freigelassen wurde, starb er an den Folgen der grausamen Behandlung am 29. März 1250 in Wismar und wird deshalb als Märtyrer verehrt. Eine Reliquie Ludolfs befindet sich in der Abtei Hamborn. Im Bistum Osnabrück wird sein Gedächtnis am 17. Februar gleichzeit mit dem heiligen Evermod und dem seligen Isfrid begangen.

Attribute:

Der heilige Ludolf von Ratzeburg wird im Prämonstratenserhabit mit Mitra dargestellt.