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Johannes Nepomuk

16. Mai

Der heilige Johannes (hebräisch »Jahwe ist gnädig«) von Nepomuk wurde um 1350 in Pomuk (ältere Namensform von Nepomuk) in Böhmen geboren. Er wurde Priester, 1393 Generalvikar des Erzbischofs von Prag und geriet in die Auseinandersetzungen zwischen dem Erzbischof und König Wenzel, wurde am 20. März 1393 gefangen genommen, grausam gefoltert und in der Moldau ertränkt. Die Begründung, Johannes Nepomuk sei der Beichtvater der Königin und König Wenzel wolle ihn zwingen, das Beichtgeheimnis zu verraten, kam erst nachträglich auf und ist nach den historischen Unterlagen eher unwahrscheinlich. Sicher ist nur, dass er einen Günstling des Königs exkommunizierte. Johannes Nepomuk wurde wegen seiner Todesumstände »Brückenheiliger« genannet. Sein Denkmal steht auf der Karlsbrücke in Prag. Er wurde im Veitsdom in Prag beigesetzt.

Attribute:

Er wird in Chorherrenkleidung, mit Kruzifix, Palme und einem Kranz mit fünf Sternen, mitunter auch mit Brücke und Fluss dargestellt.

Er ist der Patron Böhmens, der Beichtväter, Priester, Flößer und Schiffer und wird angerufen zur Verteidigung gegen Verleumdungen und falsche Urteile, in Wassergefahren, für Verschwiegenheit und Schutz des Eigentums.