Ein Unternehmen der Kirche.

Maximin

29. Mai

Der heilige Maximin (lateinisch »der überaus Große«) wurde in Silly, heute Mouterre-Silly bei Loudun, im Bistum Poitiers geboren. Als Bischof von Trier warb er erfolgreich bei Kaiser Konstantin I. für die Rückkehr des von den Arianern nach Trier verbannten Patriarchen von Alexandrien, der heilige Athanasius der Große. Wie dieser hielt Maximin unverbrüchlich an der Lehre der Kirche fest und bekämpfte die Irrlehre der Arianer. Ebenso gelang es ihm, Kaiser Konstantin I. zu bewegen, den vertriebenen Patriarchen Paulos I. nach Konstantinopel zurückkehren zu lassen. Eine vom Kaiser nach Trier geschickte Delegation, die den Ausgleich mit den Arianern zustande bringen sollte, lehnte er ab. Mit auf sein Drängen hin kam 342 die Synode von Sardika zusammen, welche sich deutlich gegen die Arianer aussprachen. Maximin hat deren Beschlüsse mit unterschrieben und wurde deshalb von den Arianern verbannt. Er starb am 12. September 346 in Poitiers. Sein Nachfolger als Bischof in Trier, Paulinus, ließ den Leib des Toten nach Trier holen und dort bestatten. Über seinem Grab entstand später die Abtei St. Maximin.

Attribute:

Der heilige Maximin wird als Bischof, dem ein Bär sein Gepäck trägt, dargestellt.

Der heilige Maximin ist Patron gegen Gefahren auf dem Meer, gegen übermäßigen Regen und gegen Meineid.