Ein Unternehmen der Kirche.

Elisabeth von Thüringen

19. November

Die heilige Elisabeth (hebräisch »Gott hat geschworen«), 1207 in Ungarn geboren, kam mit vier Jahren auf die Wartburg. Mit vierzehn Jahren heiratete Elisabeth den Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, der nach sechs glücklichen Ehejahren 1227 auf einem Kreuzzug starb. Ihre tiefe Christusliebe führte sie zur Einfachheit, Armut und zu den Kranken und Notleidenden und nach dem Tod ihres Mannes zur Ablehnung durch dessen Familie und Nachfolger. Sie selbst verschrieb sich dem Geist des heiligen Franziskus, verließ die Wartburg und gründete aus ihrem Witwengut in Hessen ein Spital. Dort starb sie 1231. Erst nach ihrem Tode wurde ihre Größe und Heiligkeit anerkannt. Bereits 1235 wurde sie heilig gesprochen. Über ihrem Grab in Marburg erbaute man später eine frühgotische Kirche.

Attribute:

Die heilige Elisabeth wird dargestellt als junge Frau, fürstlich oder schlicht gekleidet, mit einem Korb voll Rosen, mit Weinkrug und Kirchenmodell, oft Almosen spendend, Kranke pflegend oder ihnen die Füße waschend.

Patron für:

Sie ist die Patronin des Bistums Erfurt, zweite Patronin des Bistums Fulda, von Thüringen und Hessen, aller Ordensgenossenschaften von der heiligen Elisabeth, der Elisabethvereine und der Caritas sowie der Bäcker, der Witwen und Waisen, der Bettler und aller Notleidenden sowie der unschuldig Verfolgten.