Ein Unternehmen der Kirche.

Gertrud von Helfta

17. November

Die heilige Gertrud (althochdeutsch »Speer und stark«), um 1256 in Thüringen geboren, wurde Zisterzienserin im Kloster Helfta bei Eisleben. Unter der Äbtissin Gertrud von Hackeborn erhielt sie eine gute humanistische und theologische Ausbildung. Seit 1281 hatte sie ungewöhnliche mystische Gaben und Visionen, besonders über das Geheimnis der heiligen Eucharistie und des Herzens Jesu, die sie in ihren Schriften »Legatus Divinae pietatis« auf Lateinisch und Deutsch niederlegte. Sie selbst blieb eine demütige Ordensfrau und diente ihren Mitschwestern in herzlicher und aufrichtiger Hingabe. Sie starb am 13. November 1302. Wegen ihrer tiefen Mystik und ihres großen Einflusses wird sie Gertrud die Große genannt.

Attribute:

Die heilige Gertrud wird dargestellt als Äbtissin mit einem flammenden Herzen, Kruzifix, Buch und Schreibfeder.

Patron für:

Die heilige Gertrud von Helfta ist Patronin von Peru.