Ein Unternehmen der Kirche.

Martin

11. November

Der heilige Martin (lateinisch »der dem Mars Geweihte«) wurde um 316 geboren. Im Amiens teilte er seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler. In der Nacht darauf erschien ihm Christus mit dem Mantelteil bekleidet. Martin diente noch einige Zeit in der Truppe und wurde dann Schüler des heiligen Bischofs Hilarius. Nach dem Tode ihres Bischofs wählten ihn der Klerus und das Volk 371 zum Bischof von Tours. Martin mühte sich als Bischof um die Bekehrung des weithin verweltlichten Klerus und die Missionierung des vielfach noch heidnischen Volkes. Selbst ein strenger Asket, setzte er sich für das Wohlergehen des Volkes und für Gerechtigkeit gegenüber allen ein. Zahlreiche Wunder unterstützten seine Bemühungen und verschafften ihm Ansehen und Einfluss. Der heilige Martin von Tours starb am 8. November 397.

Attribute:

Der heilige Martin wird als Reitersoldat auf dem Pferde, seinen Mantel mit einem Bettler teilend dargestellt, mitunter auch als Bischof umgeben von Armen.

Patron für:

Der heilige Martin ist Patron der Bistümer Mainz und Rottenburg-Stuttgart, des Burgenlandes, des Eichsfeldes und der Stadt Erfurt, der Reisenden, Armen, Bettler, Flüchtlinge, Soldaten und der Gefangenen sowie Patron vieler Berufsstände: der Hirten, Reiter, Gerber, Weber, Leder- und Tuchhändler, Schneider, Müller, Bürstenmacher, Böttcher, Gastwirte, Hutmacher, Ausrufer, Abstinenzler und der Haustiere, bes. der Pferde und Gänse; er wird angerufen bei Blähungen, Ausschlag, Schlangenbiss und um Fruchtbarkeit der Äcker.