Ein Unternehmen der Kirche.

Brun

6. Oktober

Der heilige Brun (ahdt. »Braunbär«), geboren um 1030 in Köln, Stiftsherr an St. Kunibert in Köln, war ab 1057 Leiter der Domschule in Reims. Vom weltlichen Leben, auch in der Kirche, abgestoßen, errichtete er 1083 anfangs mit zwei Gefährten eine Eremitensiedlung. Nachdem ihn wenig später Erzbischof Hugo von Grenoble das Felsengebiet Carturia schenkte, entstand hier 1084 die erste Kartause. Die Mönchsgemeinschaft lebt nach der sehr verschärften Benediktinerregel. Die Mönche haben Schweigepflicht und kommen nur zur sonntäglichen Messfeier in dem kleinen Bethaus zusammen, um das ihre kargen Behausungen liegen. Schweren Herzens folgte Brun 1090 dem Ruf Papst Urbans II. nach Rom als dessen Berater. Das Angebot, als Bischof ein Bistum zu übernehmen, schlug er ab. Er siedelte sich später in La Torre/Squillace an und gründete von hier aus die Kartause S. Stefano in Bosco, in der er am 6. Oktober 1101 starb.

Attribute:

Der heilige Brun wird dargestellt im Kartäuserhabit, einen Finger auf dem Mund, eine Mitra zu Füßen, mit Erdkugel, Steinen, Totenschädel oder Kreuz.

Brun wird angerufen gegen die Pest.