Ein Unternehmen der Kirche.

Brun(o)

11. Oktober

Der heilige Brun (Braunbär) wurde 925 als jüngster Sohn des Königspaares Heinrich I. und Mathilde geboren und von Bischof Balderich von Utrecht erzogen. Von seinem älteren Bruder, Kaiser Otto I. (936–973), wurde Brun an den Hof gerufen und mit der Erneuerung der Studien beauftragt. Er bildete die Hofgeistlichen aus und führte in mehreren ihm verliehenen Abteien die sogenannte Gorzer Reform durch, eine Erneuerung des monastischen Lebens, die von der Benediktinerabtei Gorze in Lothringen ausging. Kaiser Otto I. ernannte Brun 951 zum Erzkanzler und 953 zum Erzbischof von Köln und Herzog von Lothringen. In dieser Stellung trug er zur Stabilisierung der Reichs- und Kirchenpolitik des Kaisers bei. Auch gelang ihm die Aussöhnung bei Streitigkeiten in der Familie Ottos. Der fromme und gelehrte Bischof bemühte sich um die religiöse Erneuerung in seinem Bistum und gründete dazu Klöster und Stifte, so in Köln die Abtei St. Pantaleon sowie St. Martin und St. Andreas. Brun starb am 11. Oktober 965 in Reims und wurde in St. Pantaleon/Köln beigesetzt.

Attribute:

Der heilige Brun wird dargestellt als Bischof mit Pallium, Kirchenmodell, Fahne und Reichsapfel.