Ein Unternehmen der Kirche.

Jean de Brébeuf und Isaak Jogues

19. Oktober

Die beiden heiligen französischen Jesuitenpatres Jean de Brébeuf und Isaak Jogues waren Missionare bei den Huronen und Irokesen im Grenzgebiet von Kanada und USA. Schon zuvor hatten Franziskaner erfolglos versucht, ihnen das Evangelium zu verkünden. Erschwerend für die Missionare waren die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Indianerstämmen. Jean de Brébeuf gelang es, bei den Huronen mehrere Missionsstationen zu gründen. Er verfasste in ihrer Sprache einen Katechismus. Bei der Zerstörung der Huronenmission am 16. März 1649 erlitt er in St. Ignace/Kanada das Martyrium. Isaak Jogues wurde ein Jahr lang von den heidnischen Irokesen gefangen gehalten und gequält, konnte dann aber fliehen. Bei seiner Mission unter den ihm anfangs wohlgesonnenen Mohawks meinten diese nach einigen Missernten und Unfällen, daran sei der Zauber des Missionars schuld. Sie quälten ihn am 18. Oktober 1646 am Marterpfahl zu Tode. Mit den beiden Missionaren erlitten weitere fünf Jesuiten in der Zeit von 1642 bis 1649 das Martyrium.