Ein Unternehmen der Kirche.

Januaris

19. September

Der heilige Januarius war Bischof von Benevent. Er ging während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (284–305) nach Neapel, um die dort eingekerkerten Christen zu stärken. Er sollte als Christ in einem Feuerofen verbrannt werden. Da ihm das Feuer nicht schadete, ließ man auf ihn wilde Tiere los. Doch diese verhielten sich vollständig friedlich. Daraufhin ließ der Kaiser Januarius und seine Gefährten am 19. September 305 köpfen. Das Blut des heiligen Januarius habe eine Frau in einem Gefäß aufgefangen. Es wird zusammen mit dem Schädel des Heiligen in einer Kapelle im Dom von Neapel aufbewahrt. Seit 1389 ist das Blutwunder bezeugt: Wenn das in zwei Glasgefäßen aufbewahrte eingetrocknete Blut des Heiligen in die Nähe seines Schädels gebracht wird (zweimal im Jahr), wird es in den versiegelten Gläsern wieder flüssig, gleich bei welcher Temperatur. Eine plausible natürliche Erklärung für dieses Phänomen wurde bis heute nicht gefunden.

Attribute:

Der heilige Januarius wird dargestellt in bischöflichen Gewändern im Feuer oder in einem Ofen stehend, umgeben von Löwen und anderen wilden Tieren und einem Blutfläschchen in der Hand.

Der heilige Januarius ist Patron der Stadt Neapel und der Goldschmiede.