Ein Unternehmen der Kirche.

Johannes Chrysostomus

13. September

Johannes, der wegen seiner großen Rednergabe den Beinamen »Chrysostomus« (Goldmund) erhielt, wurde gegen 350 in Syrien geboren. Er verzichtete 374 auf die sich abzeichnende große Karriere als Rechtsgelehrter und schloss sich einer Eremitengruppe an. 386 wurde er zum Priester geweiht und in Antiochien schnell durch seine Predigten berühmt. So wurde er 397 gegen seinen Willen zum Erzbischof von Konstantinopel berufen. Er wirkte hier als schlichter und engagierter Seelsorger, baute für Kranke und Arme Hospitäler und Wohlfahrtshäuser, sorgte sich um gute Priester und zog viele Menschen durch seine Predigten an sich. Da Johannes Chrysostomus sich nicht scheute, das verschwenderische Leben am Kaiserhof angesichts der vielfach herrschenden Armut des Volkes zu geißeln, wurde er auf Betreiben der Kaiserin verbannt, konnte aber bald darauf zurückkehren. Kurz danach wurde er jedoch ein zweites Mal und endgültig nach Armenien verbannt. Aus der Verbannung hielt er die Verbindung zu seinem Bistum durch zahlreiche Briefe. Um ihm auch diese Möglichkeit zu nehmen, wurde er an das Schwarze Meer verbannt. Auf dem Weg dorthin verstarb der geschwächte und kränkelnde Bischof am 14. September 407 in Kumara.

Attribute:

Er wird dargestellt im bischöflichen Messgewand, mit Buch und Bienenkorb, Taube und Engel.

Er ist Patron der Prediger und wird bei Epilepsie angerufen.