Ein Unternehmen der Kirche.

Lambert

18. September

Der heilige Lambert (ahdt. »berühmt im Land«) wurde von seinem Onkel, dem Bischof Theodart von Maastricht, erzogen und nach dessen Ermordung um 670 sein Nachfolger. Er war befreundet mit König Childerich II. und wurde nach dessen Ermordung Ende 675 vom Hausmeier Ebroin verbannt. Sieben Jahre lebte er daraufhin zurückgezogen im Kloster Stablo, bis er unter Pippin dem Mittleren, nach dem Sturz Ebroins, in sein Bistum zurückkehren konnte. Er sorgte sich um die Erneuerung des christlichen Lebens in seinem Bistum und widmete sich, zusammen mit dem heiligen Willibrord, der Bekehrung der Heiden in Nordbrabant. Als Lambert gegen Graf Dodo die Rechte der Kirche verteidigte, wurde er von diesem am 17. September 705 mit einem Speer getötet.
Eine Legende erzählt: Als Lambert als noch junger Mann am Altar diente, fand er das Rauchfass nicht vor, um dem Priester am Altar Weihrauch zu bringen. So nahm er die glühende Kohle mit der Hand, legte sie in sein Chorhemd und trug sie so zum Altar. Weder Lambert noch das Chorhemd erlitten dabei einen Schaden.

Attribute:

Der heilige Lambert wird dargestellt im bischöflichen Messgewand mit Handkreuz, Kirchenmodell, Schwert, Pfeilen, Lanze und glühenden Kohlen.

Lambert ist Patron der Stadt Freiburg im Breisgau, des Bistums Lüttich, der Bauern, Chirurgen und Bandagisten sowie der Zahnärzte. Er wird angerufen bei Nierenleiden.