Ein Unternehmen der Kirche.

Magnus

6. September

Magnus (lateinisch »der Große«), im Volksmund Sankt Mang genannt, war Mönch im Kloster St. Gallen. Er ging mit mehreren Mitbrüdern als Missionar in den Allgäu und das obere Lechtal. Auf ihn und seinen Gefährten Theodor gehen die Gründungen von Kempten und Waltenhofen im Allgäu zurück. Er baute für sich in Füssen eine Zelle, aus der später ein Benediktinerkloster entstand. Magnus war ein rastloser Missionar und wurde so zum Apostel des Allgäus. Er starb vermutlich am 6. September 772. Zahlreiche Wunder aus seinem Leben und an seinem Grab in Füssen sind überliefert.
Eine Legende berichtet: Magnus und seine Gefährten hatten nichts zu essen. Da fand Magnus einen Apfelbaum, dessen heruntergefallene Äpfel sich ein Bär schmecken ließ. Magnus befahl ihm, die guten für sich und seine Gefährten liegen zu lassen, und der Bär gehorchte ihm. Noch einmal half ihm ein Bär: Er zeigte Magnus einen Baum und scharrte und zerrte ihn dann mit dem gesamten Wurzelstock aus dem Boden. Magnus fand an dieser Stelle eine sehr ergiebige Erzader.

Attribute:

Er wird dargestellt als Benediktiner, der mit einem Kreuz Drachen und wilde Tiere unschädlich macht.

Magnus ist Patron der Städte Füssen und Kempten, für das Vieh und gegen Augenleiden, er wird angerufen bei Schlangenbissen und gegen sämtliches Feldungeziefer.