Ein Unternehmen der Kirche.

Maria

8. September

Maria (hebräisch »die Geliebte«) war verlobt mit Josef aus dem Stamme Davids. Der Erzengel Gabriel teilte ihr die Auserwählung durch Gott und die Geburt Jesu, des Messias, mit. Maria erklärte sich dazu bereit (Hochfest Mariä Verkündigung beziehungsweise Verkündigung des Herrn, 25. März). In Betlehem gebar Maria ihren Sohn Jesus. Aus den Evangelien ist nur wenig über Maria bekannt, so der Verlust des 12–jährigen Jesus in Jerusalem, den sie im Tempel wieder fand, und die Tatsache, dass sie bei der Passion Jesu zugegen war, unter seinem Kreuz ausharrte und von Jesus seinem Lieblingsjünger Johannes anvertraut wurde. Mit den Jüngern erlebte sie am ersten Pfingstfest die Herabkunft des Heiligen Geistes. Über ihr späteres Leben ist nichts Sicheres überliefert.

Attribute:

Maria wird unter anderem dargestellt als junge Mutter an der Krippe, als Frau mit dem Jesusknaben, als Pietá mit dem toten Jesus auf dem Schoß, als Himmelskönigin (auf der Mondsichel, umgeben von 12 Sternen).

Maria ist Patronin der Kirche, der Christenheit, der Bistümer Aachen und Speyer und vieler Berufe, so der Kürschner, Tuchmacher, Seidenarbeiter, Hersteller von Gold- und Silberstoffen, Lebkuchenbäcker, Kerzenzieher, Töpfer, Schiffer, Destillateure, Köche, Gastwirte, Limonadenverkäufer und Fischhändler. Sie wird in allgemeinen Nöten und Anliegen, besonders auch bei Gewittergefahren und als Königin des Friedens angerufen.