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Matthäus

21. September

Matthäus (hebräisch »Geschenk Gottes«) war Zöllner in Kapharnaum. Nach seiner Berufung durch Jesus gab er für ihn und seine Begleiter ein Festessen, bei welchem die Pharisäer Jesus vorwarfen: »Bei einem Sünder ist er eingekehrt.« Jesus entgegnete: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Denn ich bin gekommen, die Sünder zu berufen, nicht die Gerechten.« Nach der Auferstehung Jesu soll Matthäus das Evangelium in Äthiopien, Parthien und Persien verkündet haben. Die Überlieferung nennt ihn als Verfasser des Matthäusevangeliums.
Eine Legende erzählt: Die schöne Tochter Iphigenia des äthiopischen Königs Egippus sei nach schwerer Krankheit gestorben, von Matthäus aber auferweckt worden. Daraufhin nahm die königliche Familie den Glauben an. Iphigenia wollte aus Liebe zu Christus Jungfrau bleiben. Nach dem Tod ihres Vaters gelangte dessen Bruder Hirtakus auf den Thron, der die Jungfrau heiraten wollte. Da diese sich weigerte und in ihrer Haltung vom heiligen Matthäus bestärkt wurde, ließ Hirtakus den Apostel während der Heiligen Messe töten.

Attribute:

Matthäus wird mit einer Buchrolle und als Symbol seines Evangeliums mit einem Engel oder Menschen dargestellt.

Der Apostel Matthäus ist Patron der Bank-, Finanz-, Steuer- und Zollbeamten sowie der Geldwechsler und Buchhalter. Er wird gegen Trunksucht angerufen.